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Ein Bild einem Kind.

Ein Schüler aus Gars am Inn zählt zu Deutschlands besten Nachwuchstalenten bei jugend creativ

– Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth eG gratuliert zum Bundespreis

Mit einem eindrucksvollen Bild über die Welt der Ozeane hat es Leander aus Gars am Inn bis ins Bundesfinale des 56. Internationalen Jugendwettbewerbs jugend creativ geschafft. Der Neunjährige wurde am 20. Mai 2026 in Berlin von der Expertenjury in der Kategorie Bildgestaltung für sein Bild „Unterwasser U-Boot auf Reisen“ mit dem 2. Platz in der Altersgruppe der 3. und 4. Klassen ausgezeichnet.

Bundesweit beteiligten sich mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche am Wettbewerb zum Thema „Meer entdecken“. In ihren Beiträgen beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Schönheit und Verletzlichkeit der Meere sowie mit Fragen rund um Klima, Umwelt und die Zukunft der Ozeane.

„Wir freuen uns sehr, dass Leanders Beitrag auch auf Bundesebene diese hohe, wohlverdiente Anerkennung erfährt“, sagt Christian Gäßl, Vorstand der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth eG, die den Jugendwettbewerb seit vielen Jahren in der Haager Region veranstaltet. In der 56. Runde reichten Kinder und Jugendliche insgesamt 1.778 Wettbewerbsbeiträge bei der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth eG ein, darunter 1.778 Bilder, 14 Kurzfilme und 1.300 Quizlösungen. „Die Beiträge illustrieren, wie bewusst sich Kinder und Jugendliche mit den Meeren als Lebensraum sowie ihrer Gefährdung auseinandersetzen. Gleichzeitig steckt in den Bildern und Filmen viel Kreativität, Neugier und Verantwortungsbewusstsein. Genau dieses Engagement mit jugend creativ seit vielen Jahren zu fördern, ist uns ein großes Anliegen“, so Thomas Cestaro, Vorstand.

Auch die Bundesjury in Berlin würdigte den ausgezeichneten Beitrag: „Ein Fisch? Ein U-Boot? Ein unbekanntes Objekt? Mit kontrastreichen Farben und reduzierter Formsprache entsteht eine Unterwasserwelt. Die schwebenden Fische erinnern an Mirós spielerische Bildsprache, während das sanfte Blau wirkt, als sei man unter Monets Seerosen geschwommen“, so Bundesjurorin Anika Preissler, Redakteurin der Fachzeitschrift Grundschule Kunst des Friedrich Verlags.

Internationale Auszeichnungen und Bundespreisträgerakademie

Nach dem Erfolg auf Bundesebene geht die Reise für die Erstplatzierten der Kategorie Bildgestaltung noch weiter: Ihre Arbeiten treten gegen die besten Beiträge aus Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz an. Die internationalen Preisträgerinnen und Preisträger werden am 26. Juni 2026 bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung ausgezeichnet, die in diesem Jahr in Berlin stattfindet – ein besonderer Moment, bei dem junge Talente aus mehreren europäischen Ländern zusammenkommen.

Auch Leander wird in Berlin vor Ort sein und im Rahmen der Veranstaltung noch einmal für seinen Erfolg auf Bundesebene geehrt.

Auf Leander und die anderen Bundessiegerinnen und Bundessieger wartet außerdem ein besonderes Highlight: die Bundespreisträgerakademie vom 2. bis 8. August 2026. Gemeinsam entwickeln sie mit professionellen Künstlerinnen, Künstlern und Filmschaffenden eigene Projekte, lernen verschiedene kreative Techniken kennen und sammeln neue Impulse für die eigene gestalterische Arbeit.

Ein Bild von einem Kind.